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Naturdenkmäler im Dachauer Land

Eschenallee in LauterbachLinde in Unterumbach"1000-jährige" Eiche in EisolzriedHohle Linde in ObermarbachLinden bei Mariabrunn"Stadtlinde" - Linde am WiderstandsplatzEichenallee bei UnterweilbachEiche an der Gemeindeverbindungsstraße Markt Indersdorf - WesterholzhausenEiche in Lauterbach
Eschenallee in Lauterbach
Linde in Unterumbach
"1000-jährige" Eiche in Eisolzried
Hohle Linde in Obermarbach
Linden bei Mariabrunn
"Stadtlinde" - Linde am Widerstandsplatz
Eichenallee bei Unterweilbach
Eiche an der Gemeindeverbindungsstraße Markt Indersdorf - Westerholzhausen
Eiche in Lauterbach

Was sind Naturdenkmäler?

Naturdenkmäler sind rechtsverbindlich festgesetzte Einzelschöpfungen, deren besonderer Schutz erforderlich ist. Grund dafür ist entweder ihre Seltenheit, Eigenart und Schönheit oder weil ihre ökologische, geschichtliche, volks- oder heimatkundliche Bedeutung im öffentlichen Interesse liegt (Art. 9 BayNatSchG). Zur Überprüfung der Verkehrssicherheit werden Bäume in einer Gefahrenlage regelmäßig von der unteren Naturschutzbehörde kontrolliert. Ihre Beseitigung sowie alle Handlungen, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des Naturdenkmals führen können, sind verboten.

Die Beibehaltung dieser den Kulturdenkmälern verschwisterten Schutzkategorie geht über das naturwissenschaftliche Anliegen eines Teils des Naturschutzes hinaus. Als Zeugnisse der Naturgeschichte und Zeugen der Kulturgeschichte stellen die Naturdenkmäler ein Bindeglied zwischen Kultur und Natur dar. Im Dachauer Land befinden sich 145 unter Schutz stehende Naturdenkmäler. Ihr beeindruckendes Erscheinungsbild in Kombination mit ihrer mystischen Aura führt zu mancherlei persönlichen Verbindungen und Erlebnissen. Sie sind Teil unserer Lebenswelt, begleiten uns ein Leben lang und überdauern aufgrund ihres hohen Alters möglicherweise mehrere Generationen. Das Zitat des Eigentümers eines Naturdenkmals zeigt, dass die einzelnen Bäume Begleiter sind, die als selbstverständlich wahrgenommen werden : "Mei...der war do hoid scho oiwei gstandn!"

 

Besichtigungstour im Landkreis Dachau

Im Stadtgebiet Dachau befinden sich mehr als 30 Naturdenkmäler. Eine Besichtigungstour der städtischen Naturdenkmäler lässt sich zu Fuß und bequem mit dem Fahrrad durchführen.
Ein guter Startpunkt stellt die Linde am Widerstandsplatz dar. Von dort führt eine mögliche Route zur Blutbuche auf dem Stadtfriedhof und vorbei an der Linde in der Gottesackerstraße, welche das Design der Hausfassade beeinflusst hat. Über den Schlossberg geht es weiter zu den Linden und Rotbuchen beim Wasserturm und zum geschnittenen Lindenlaubengang im Hofgarten des Dachauer Schlosses. Beim rückwärtigen Ausgang des Schlossgartens führt eine Treppe an die Amper hinunter. Von dort geht die Route weiter zu den Kastanien und der Linde im Wirtsgarten des "Stadtkellers". Der Amperweg führt vorbei an den beiden Rotbuchen an der Südwestecke des Rotkreuzheimes und bis zur Pappel an der Amperbrücke. Nach der Brücke stehen Kastanien und eine Esche im Wirtsgarten der Gaststätte "Drei Rosen". Folgt man der Schleißheimerstraße gelangt man zu einer wunderschönen Lindenallee beidseitig der Lindenstraße. Die nächsten Naturdenkmäler stehen am Bahnhofsvorplatz: eine Esche , ein Ahorn und mehrere Kastanien. Nach der Linde am Parkplatz in der Martin-Huber-Straße nahe der Kreuzung mit der Ludwig-Thoma-Straße gelangt man an die Rotbuche auf der Ludwig-Thoma-Wiese zurück zum Ausgangspunkt in der Altstadt. Bei Belieben kann man die Route noch bis zur Linde in der Etzenhauser Straße ausweiten. Auf dem Rückweg in die Altstadt können Sie einen Blick in den Hinterhof der Konrad-Adenauer-Straße 27 auf die knapp 200 Jahre alte Rotbuche werfen.

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