Außenansicht Museum Altomünster

Museum Altomünster

Museum Altomünster

Über Jahrhunderte waren die Pforten des Klosters verschlossen, die letzten Schwestern des „Erlöserordens“ haben seine Mauern 2017 verlassen und seit der Übernahme durch die Diözese München-Freising ist die weitere Nutzung ungewiss – aber immerhin gibt es das Museum in Altomünster, das von der Geschichte des Birgittenordens und seiner Stifterin berichtet.

Die heilige Birgitta, geboren 1303 in Schweden, reiste mehr als 20 Jahre mit der frohen Botschaft der Erlösung durch Europa und bis nach Jerusalem. Sie wurde posthum zur Patronin von Klostergründungen. Ins bestehende Benediktinerkloster von Altomünster zogen ihre Ordensschwestern und -brüder Ende des 15. Jahrhunderts ein. Auch der heilige Alto, Namensgeber von Ort und Kirche, und die Wunder die ihm zugeschrieben werden, sind Gegenstand der Dauerausstellung des Museums. Es versammelt die wichtigsten Zeugnisse dieses in Deutschland einzigartigen Klosters und seines Vorbildes im schwedischen Vadstena.

Das hinter einem Rosenspalier direkt gegenüber von Kirche und Kloster gelegene Museum hat der Museumsverein Altomünster 1997 eröffnet. Im Erdgeschoss finden wechselnde Ausstellungen statt, unterm Dach ist ein Vortragsraum für Lesungen und andere kulturelle Veranstaltungen eingerichtet.

Das angeschlossene Museumsforum (St. Birgittenhof 8) zeigt wechselnde Sonderausstellungen.

Kontakt

Museum Altomünster
St. Birgittenhof 6+8
85250 Altomünster

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