InSichGehen Station am Petersberg

InSichGehen

– innere Ruhe finden

Meditativer wanderweg insichgehen

Es geht um den „Fluss des Lebens“, die eigene Balance und um die „Leidenschaft, Mensch zu sein“ – der meditative Wanderweg zwischen Altomünster und dem Petersberg in Erdweg stellt Körper und Geist zufrieden.

Mehrere Wegstationen ermuntern zum Innehalten und Nachdenken. Vielleicht setzen sie einen Gedankenstrom in Gang, der die Wanderer auf der 10-Kilometer-Strecke und darüber hinaus begleitet?

Start- und/oder Endpunkt sind mit der romanischen Kirche auf dem Petersberg und Altomünsters Barockkirche zwei bedeutende Denkmäler und Geistesorte.

Profil
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  • Länge: 10 Kilometer
  • Bergauf: 150 Höhenmeter
  • Schwierigkeitsgrad: leicht
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Wegbeschreibung


Vom Bahnhof Erdweg gehen wir die Bahnhofstraße entlang und führen unseren Fußweg an der St 2047 weiter. Nach ca. einem Kilometer gehen wir links über einen Parkplatz und die Stufen zum „Skulpturenweg“ hinauf, welcher bei der Basilika St. Peter und Paul am Petersberg endet. Ab hier wird uns das grüne Schild mit der Windrose und der Inschrift „InSichGehen“ begleiten.

Wir gehen den Weg links neben dem Kirchengebäude hinunter und kommen am „Unteren Haus“, der Katholischen Landvolkshochschule Petersberg, vorbei. Danach halten wir uns links und gehen über eine kleine Brücke, die über die Bahngleise führt. Wir gehen in das Dorf Eisenhofen hinein oder folgen der Variante mit Schleife zum Grahamer-Gedenkkreuz und am Feuerwehrhaus an einer Kurve geradeaus die Anhöhe hoch.

Links folgt bald unter Bäumen die nächste Station, an der man, am besten barfuß, verschiedene Boden- oder Wegbeläge (er-)spüren soll. Wir kommen an einer offenen Ackerfläche heraus, gehen leicht rechts und an einer nächsten Kreuzung links und bleiben nun immer auf diesem sandigen Feldweg. Wir gehen links an der Station „Sonne“ vorbei, auf den Waldrand zu und können hier bei Föhn die Alpenkette erspähen.

Wanderaufnahme InSichGehen
© oberbayern.de/felbert

Auf unserem weiteren Weg kommen wir an einer Flurkapelle mit zwei Bänken vorbei, auf denen es sich hervorragend rasten lässt. Nach der Kapelle biegen wir links ab. An der nächsten Gabelung nehmen wir den rechten Weg durch den Wald und kommen dann zu den Höfen von Happach. Beim letzten Hof zweigt rechts ein Feldweg ab, dem wir folgen, geradewegs auf ein Wegkreuz zu. Wir kommen aus dem Wald heraus und passieren ein Solarfeld, queren eine Straße und erreichen die nächste Station, nach der es links weiter geht.

Erholt ziehen wir weiter, die Anhöhe hoch, an einer Scheune biegen wir links ab und sehen schon von der Ferne den Kirchturm von Altomünster. Wir gehen bis zu einer Teerstraße, folgen dieser ca. 150 m nach rechts und biegen links ab. Bei einer Wippe erwartet uns der nächste Halt. Dort zweigt der Weg nach links in einen Feldweg ab. Diesem folgen wir bis zum Waldrand am Kalvarienberg und kommen absteigend zur Kalvarienkapelle (17. Jh.).

Nun geht es die Treppe mit den neu gestalteten, farbigen Kreuzwegstationen hinunter. Wir verlassen nun diesen Platz über die Wiese zum Bach hinunter mit der Station „Fluss des Lebens“ und kommen auf die Teerstraße zum Kalvarienberg und folgen ihr nach Altomünster hinein. An einer kleinen Kreuzung nehmen wir die Leopold-Schwaiger-Straße. „An der Klostermauer“ leitet ein Durchgang in den Klosterbezirk hinein, bis nach dem Finsteren Gang bei der Klosterkirche St. Alto und St. Birgitta der meditative Wanderweg endet.

Die S-Bahn-Station Altomünster für die Rückfahrt ist nur 500 Meter südwestlich über die Bahnhofstraße zu erreichen.