Alte Spardose
© Volksbank Raiffeisenbank Dachau eG

Bankmuseum

Bankmuseum

Pecunia non olet, „Geld stinkt nicht“, das wussten schon die alten Römer und hätten vielleicht nichts Besonderes am Bankenmuseum gefunden, das sich in der Hauptstelle der VR-Bank in der Augsburger Straße in direkter Nachbarschaft zu den ganz gegenwärtigen Bankgeschäften befindet. In separaten Räumlichkeiten präsentiert das Bankmuseum Archivalien aus der eigenen Geschichte der Genossenschaftsbank, die als „Gewerbe Kassa Dachau und Umgebung“ im Jahr 1913 ihre Erfolgsgeschichte begann, aber auch zusammengetragene Schätze aus dem Umland – beispielsweise historische Geldscheine oder Werbeartikel aus der Zeit des Wirtschaftswunders in den 1950er Jahren.

Nach der Fusionierung mit den Raiffeisenbanken von Petershausen-Jetzendorf und Altomünster zu Beginn des Jahrtausends wanderten Stücke aus den neuen Filialen ins Firmenarchiv – das Älteste reicht bis ins Jahr 1893 zurück.

Angesichts von betagten Kassen und angejahrten Zählautomaten geraten die Besucherinnen und Besucher einerseits ins Grübeln über die Zeitläufe, andererseits gewinnt man vielleicht ein neues Verständnis für den Ausdruck „sichere Bank“. Dazu genügt die Betrachtung der Banknoten von 1923: Für den 10-Millionen-Mark-Schein der Reichsbank hätte man während der galoppierenden Inflation noch nicht einmal ein Ei erhalten.

Kontakt

Bankmuseum
Augsburger Straße 35
85221 Dachau