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RadWanderFührer ... so schön ist das Dachauer Land

26 Wander- und Radtouren durch das Dachauer Land, mit Kartenskizzen, Angaben zu Schwierigkeit und Tipps zu Sehenswertem am Weg.

52 Vielleicht kommen wir ein andermal für einen längeren Be- such hierher zurück. Jetzt aber verlassen wir über den vom Bahnhof herführenden »Weg des Erinnerns« mit seinen elf Tafeln auf der Straße der KZ-Opfer den Bezirk, und es dauert eine Weile, bis wir uns wieder auf das Jetzt einstellen. Ins heitere Zentrum Über den John-F.-Kennedy-Platz und die Erich-Ollenhauer-Straße erreichen wir wieder die Amper und biegen links in den Amperweg ein. Zwischen Amper rechts und schönen Villen aus den Dreißigerjahren links kommen wir an der Martin-Huber-Straße heraus, gehen rechts und ge- radeaus über die Martin-Huber-Treppe in den alten Stadt- kern hinein. Kurz nach links, bewundern wir die 6 St.-Ja- kobs-Kirche von 1625 mit ihrer auffälligen Sonnenuhr an der Südseite. Sie ist die einzige größere Renaissancekirche im Landkreis Dachau. Hier sollten wir die nächste Besichti- gungspause einlegen und das alte Zentrum erkunden: das Schloss, die Museen, die schönen Bürgerhäuser, nicht zu- letzt das historische Zieglerbräu ... Die blumengeschmück- ten Häuser, Cafés, Brunnen und Parkanlagen verbreiten eine heitere Atmosphäre und stehen in starkem Kontrast zu dem zuvor Erlebten. Blick vom Dachauer Schloss Sicher bleibt noch Zeit für ei- nen kurzen Ausflug zum Dachauer Schloss (1546–1573). Hier erfreuen wir uns, vor allem bei Föhn, am herrlichen Blick zu den Alpen, die geradewegs vor uns zu stehen scheinen. Der Hofgarten mit seiner Gartenanlage, den Springbrunnen und alten Apfelbäumen sowie ein Laubengang laden zum Ausru- hen und Einstimmen auf den nächsten Abschnitt ein. Über den Karlsberg hinab Gegen- über der Kirche führt vom Alten Zoll- häusl (hier erhalten die Pilger übri- gens ihren Stempel) der Karlsberg nun hinunter. »Karl Theodor, Kurfürst des Hl. Römischen Reiches, ließ diese steile Bergstraße zum Besten der Rei- senden und des Handels auf eigene Kosten ebnen« – so gibt eine Tafel Auskunft. Unten gehen wir die Brunn- gartenstraße rechts hinein; wir pas- sieren den Biergarten Stadtkeller (und blicken auch noch mal zum frei- Nördliche Etappe Wer länger pilgern möchte, beginnt bei der vorherigen Jakobsweg-Etappe in Jetzendorf und wandert zwölf Kilometer über Thann und Aufhausen nach Ebersbach im Glonntal. Dann geht es über Jedenhofen nach Vierkir- chen, wo der Anschluss an die hier beschrie- bene Etappe erfolgt. Streckenpläne über www.dachau-agil.de oder www.tourismus- dachauer-land.de 6038_01_010_077_Layout 2 02/09/15 10:56 Pagina 52 6038_01_010_077_Layout 202/09/1510:56 Pagina 52

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