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RadWanderFührer ... so schön ist das Dachauer Land

26 Wander- und Radtouren durch das Dachauer Land, mit Kartenskizzen, Angaben zu Schwierigkeit und Tipps zu Sehenswertem am Weg.

129Tour 24 Sportstour im Tertiärhügelland Kirchen über Kirchen Über Taxa – Standort des früheren Taxa- Klosters (siehe Tour 21) – und Ort- hofen radeln wir nun im liebli- chen Glonntal, an der Oberhan- denzhofer Mühle vorbei, wieder ansteigend bis Welshofen. Sollte einem die Puste ausgehen, könnte man von 0 Welshofen in drei Kilometern den Bahnhof Erdweg erreichen und mit der S- Bahn zurückfahren. Von Welshofen geht es rechts, das Glonntal verlassend, in ei- nem Bogen südlich hinunter nach Altstetten (vor Altstetten könnte man einen Abstecher zum Schloss und Restaurant in Sulzemoos machen, 3  km) und in östliche Richtung nach Kappelhof. Hier rechts nach q Machtenstein, wo wir die Kir- che Unsere Liebe Frau mit dem 20 Meter hohen Turm bestau- nen. Außergewöhnlich ist auch, dass hier in den 1950er-Jah- ren ein Meteorit niederfiel, der erst 60 Jahre später als sol- cher identifiziert wurde ... Wir fahren weiter nach Puchschlagen – und auch dort zieht eine außerhalb des Or- tes stehende, schöne Kirche, St. Kastulus, unsere Blicke an. Endspurt In Puchschlagen bleiben wir in der bisherigen Fahrtrichtung und rollen bald in w Oberbachern ein. Kurz nach dem Ortskern führt eine Straße mit Fahrradweg, noch einmal deutlich ansteigend, nach Bergkirchen. Rechts kom- men wir über die Sonnen- und links die Kreuzbergstraße zur prächtigen Kirche St. Johann Bap- tist. Besonders bei Föhn ist der Blick auf die Bergketten weit im Süden fantastisch. Nach dieser letzten Pause fahren wir zufrieden am letzten Tertiärhü- gel (wo sogar im Winter der Skilift Monte Kienader läuft) mit viel- leicht etwas strapazierten Wadeln, aber erhobenen Hauptes nach Feldgeding und Günding zu- rück. Die Fitnesstour ist geschafft! Spuren der Geschichte Auch im Waldgebiet Lindach, das wir bei der Rückfahrt vor Kappelhof durchqueren, gibt es Zeugen alter Siedlungstätigkeit in Form von kelti- schen Grabhügeln und Resten einer Kelten- schanze nordwestlich der Kirche von Schwab- hausen. Nach den Kelten kamen die Römer und legten Straßen und Siedlungen an. Gutshöfe (villae rusticae) entlang der Straßen sorgten für die Versorgung der Truppen und Reisenden. Am Ende der Tour liegen 77 Kilometer hinter uns! 6038_01_078_137_Layout 2 02/09/15 11:04 Pagina 129 6038_01_078_137_Layout 202/09/1511:04 Pagina 129

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