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RadWanderFührer ... so schön ist das Dachauer Land

26 Wander- und Radtouren durch das Dachauer Land, mit Kartenskizzen, Angaben zu Schwierigkeit und Tipps zu Sehenswertem am Weg.

127Tour 24 Sportstour im Tertiärhügelland Golfanlage Rottbach querend, auf ei- nem Fahrradweg bis Rottbach, dann, steiler ansteigend und wieder abwärts, rechts nach Prack. Hier biegen wir links durch den Hohenwarter Forst nach 3 Wenigmünchen ab – wieder ein kleiner Ort mit nur 300 Einwohnern, und doch hat auch er mit etwas Ungewöhnli- chem aufzuwarten: einem liebevoll ge- stalteten, 250 Jahre alten barocken Kalvarienberg mit Grablegungskapelle, ein sehr schöner Platz. Eine Bank lädt dort zu einer Rast ein. Auch die Kirche St. Michael ist einen Besuch wert. Nun fahren wir zwei Kilometer nach Norden, bis kurz vor Ebertshausen, und links nach Dirlesried. Bei der Weiterfahrt nach 4 Egenhofen können wir rechts einen kleinen Abstecher zum Karlshof (auch Karolinenhof, von 1824) ma- chen, so viel Zeit sollte noch sein. Kurz hinter Egenhofen prunkt linker Hand das Schloss Weyhern, eine vierflüge- lige Barockanlage von 1826. Durch den Eurasburger Forst Wir überqueren hier die Glonn, neben der Amper der wichtigste Fluss des Landkreises Dachau, und fahren eine Zeit lang nach Norden. Pfaffenho- fen lassen wir rechts liegen. Über Stockach und Ganswies geht es, immer auf- und abwärts, nach Hergertswiesen. Wir kommen hier durch den Eurasburger Forst. Nun links und bis kurz vor 5 Eu- rasburg, einer Siedlung aus der Hall- stattzeit/200 v. Chr., wo bis 1911 dank der Einrichtung einer Posthalterei mit 40 Pferden im Jahr 1760 reger Postver- kehr herrschte. Wir aber bleiben unse- ren schnellen Stahlrössern treu und wenden uns nach rechts (Norden) und nach einem Kilometer wieder rechts. In 6 Burgadelzhausen empfiehlt es sich, bei der Kapelle links in wenigen Minu- ten zu einem Burgstall mit sechs bis acht Meter hohen Wallanlagen und vor- Rund um Eurasburg Die Gegend um Eurasburg ist sehr wald- reich. Über 100 verstreut liegende Hügel- gräber gibt es in diesem Gebiet, die von den Besiedelungen bis in die Hallstattzeit hinein zeugen. Den größten Aufschwung erhielt der Ort im 18. Jahrhundert nach der Errichtung einer kaiserlichen Reichsposthalterei. W. A. Mozart, Papst Pius  VI. und Max Joseph  I. sind in den Büchern der Posthalterei erfasst. Die Grablegungskapelle von Wenigmünchen ist ein beschaulicher Platz. 6038_01_078_137_Layout 2 02/09/15 11:04 Pagina 127 6038_01_078_137_Layout 202/09/1511:04 Pagina 127

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